Dalmatiner

Dalmatiner

Beschreibung: Mittelgroß bis groß, Widerristhöhe von 56–61,             Gewicht 24–32 kg.

Das Fell, das die Grundfarbe weiß sowie schwarze oder leberbraune Tupfen hat, ist kurz, hart und dicht und sieht glatt und glänzend aus. Die Tupfen sollen nicht ineinander laufen und rund und klar begrenzt sein.

Die Welpen kommen im Normalfall weiß zur Welt und die Flecken zeigen sich erst mit 10 bis 14 Tagen. Erst im Erwachsenenalter mit etwa einem Jahr verändert sich die Fleckung nicht mehr. Tiere, die schon von Geburt an schwarze Flecken haben (Platten), sind von der Zucht ausgeschlossen. Platten sind meist größer als die übrigen Flecken und treten oft am Kopf auf, dort häufig am Auge (periokuläre Platte) oder an den Ohren.

Mittlerweile wird es von vielen befürwortet, solche Hunde mit in die Zucht aufzunehmen, da das Vorkommen von Taubheit bei Tieren (bei Hunden im Allgemeinen, nicht nur bei Dalmatinern) proportional mit dem Weißanteil im Fell zunimmt, wobei besonders der Weißanteil im Kopfbereich bedeutsam ist.Blaue Augen, beid- oder einseitig (Bicolor) sind ebenfalls zuchtausschließende Fehler, da solche Hunde vermehrt Taubheit vererben. Weitere zuchtausschließende Fehler sind unter anderem lemonfarbene Hunde oder solche, die braune und schwarze Tupfen aufweisen (Tricolor). Es wird empfohlen, taube und im Idealfall auch einseitig taube Hunde von der Zucht auszuschließen.

Geschichte: Erste Abbildungen von dalmatinerähnlichen Hunden gibt es schon in ägyptischen Pharaonengräbern. Manche Vermutungen gehen davon aus, dass der Dalmatiner von Indien über Ägypten und Griechenland in den westlichen Mittelmeerbereich und von dort nach Frankreich und England eingeführt wurde. In England war er während der viktorianischen Zeit als Kutschenbegleithund sehr populär. Später wurde er zum Maskottchen der New Yorker Feuerwehr, indem er den im 19. Jahrhundert noch von Pferden gezogenen Feuerwehrwagen als lebende Sirene voraus lief. Es gibt mehrere Theorien, woher der Name Dalmatiner stammt; eine Theorie leitet sich von der kroatischen Küstenregion Dalmatien ab.

Wesen: Dalmatiner zeigen ein sehr freundliches Wesen. Sie gelten mitunter als etwas lebhafte Familienhunde, wobei sie aber sehr anpassungsfähig sind. Sie sind überaus sensibel, meist sehr verschmust und sollten mit Liebe und Lob und nicht mit Strenge erzogen werden. Es kann vorkommen, dass der bewegungsfreudige Hund Verhaltensprobleme aufzeigen kann, wenn er dauerhaft unterfordert ist.

Umfangreichere, seriöse Informationen finden Sie auf

https://de.wikipedia.org/wiki/Dalmatiner

Malteser

Malteser

Aussehen und Lebenserwartung

 Größe: 20-25cm ,Gewicht: 2-4kg ,Fell: seidig, lang, glatt, dicht, ohne Unterwolle ,

Farbe: reinweiß, Lebenserwartung: 13-15 Jahre

Geschichte

Der Malteser wurde in Häfen und an Küstenorten gehalten, um Ratten und Mäuse zu bekämpfen. Bereits in der Antike war der Vorläufer des heutigen Maltesers im gesamten Mittelmeerraum weit verbreitet. Aristoteles beschrieb etwa 350 Jahre vor Christi Geburt den damals „canis melitensis“ genannten heutigen Malteser als beliebten Begleiter der Damen. In Mitteleuropa ist der Malteser seit etwa 1500 bekannt und beliebt. Ab dem 17. Jahrhundert wurde der Malteser dann immer seltener. Erst ein umfangreiches Zuchtprogramm unter Einkreuzung verschiedener anderer Kleinhundrassen, rettete ihn. So erklärt sich die enge Verwandtschaft und Ähnlichkeit der heute als „Bichons“ zusammengefassten Hunderassen.

Verhalten und Wesen

Der Malteser ist anhänglich, anpassungsfähig, fröhlich und leicht zu führen. Wenn man ihn nicht zu sehr verhätschelt, ist er ein angenehmer, ruhiger Begleiter, der gelassen und offen auf Neues zugeht.Der Malteser hat wenig Wachtrieb, meldet aber. Fremden gegenüber ist er eher zurückhaltend, während er „seine“ Menschen geradezu anbetet. Sein Jagdtrieb ist kaum ausgeprägt, was Spaziergänge in freier Natur mit ihm recht angenehm macht. Er ist eher ruhig, schätzt Trubel nicht so sehr und sollte von Welpenbeinen an gut sozialisiert und an seine Umwelt gewöhnt werden. 

Haltung und Pflege 

Der Malteser ist sehr anpassungsfähig und wird auch in einer kleinen Mietwohnung glücklich. Mit Kindern versteht der Malteser sich in der Regel gut. Hier sind vor allem die Kinder gefragt, den sehr kleinen Hund mit Respekt zu behandeln und nicht als Spielzeug zu missbrauchen. Auch mit anderen Haustieren oder fremden Hunden ist der Malteser meist sehr verträglich. Er liebt leinenlosen Spaziergänge, spielt gerne, ist lernfreudig und hat Spaß an DogDance oder zumindest am einüben kleiner Tricks.

Der Malteser geht gerne spazieren, braucht aber keine stundenlangen Wanderungen, um glücklich zu sein. Wichtig sind ihm vor allem viel Ansprache und die Nähe zu seinem Menschen.  

Das Fell des Maltesers kann zur besseren Alltagstauglichkeit gekürzt werden. Er sollte regelmäßig gebürstet werden.

Deutscher Boxer

Aussehen, Fell und Färbung

Schulterhöhe: 53 - 63 cm
Gewicht: 25 - 35 kg
Lebenserwartung: ca. 12 Jahre

Sein Haarkleid ist kurz, hart, glänzend und anliegend. Die Grundfärbung seines Fells ist gelb, während Farbabstufungen von Hellgelb bis Dunkelhirschrot üblich sind. Handelt es sich um einen gestromten Boxer, müssen die dunklen oder schwarzen Streifen von der Grundfarbe zu unterscheiden sein und in Richtung der Rippen verlaufen. Ist eine schwarze Maske vorhanden, darf diese laut Rassestandard nicht über den Fang hinausreichen.

Der Deutsche Boxer gehört zu der Gruppe der doggenartigen Hunde und ist - im Gegensatz zu seinem eher grimmigen Aussehen - ein sehr freundlicher und friedfertiger Hund. Als Jagdhund gezüchtet, als Wach- und Diensthund eingesetzt, ist er mittlerweile ein beliebter Familienbegleithund. Der intelligente und gelehrige Hund benötigt jedoch aktive sportliche Betätigung und eine klare Führung.

Herkunft und Geschichtliches

Der Deutsche Boxer ist ein Nachfahre der mittelalterlichen Bullenbeißer, die zur Jagd auf wehrhaftes Wild, wie Bären und Wildschweine gezüchtet wurden. Ihre Aufgabe bestand darin, das gestellte Wild zu packen und festzuhalten. Durch den verkürzten Oberkiefer konnten sie das Wild gut festhalten und gleichzeitig atmen. Nach Einkreuzungen mit der bereits bekannten und gezüchteten Bulldogge wurde im Jahr 1904 der erste Rassestandard für den Deutschen Boxer aufgestellt. Seit 1924 ist der Boxer in Deutschland als Diensthunderasse anerkannt.

Charakter und Wesensart

Der Deutsche Boxer gilt als nervenstark, selbstbewusst, arbeitsfreudig, intelligent und gelehrig. Aufgrund dieser Eigenschaften zählte der Boxer auch früh zu den international anerkannten Diensthunden für Polizei, Zoll und Militär. Als Welpe und Junghund ist er voll Temperament und sehr ausgelassen, seine freundliche Verspieltheit und Clownerie legt er auch im fortgeschrittenen Alter nicht ab. Im Spiel und innerhalb seiner Familie ist der Boxer freundlich, ausgeglichen und friedfertig. Fremden gegenüber ist er jedoch misstrauisch und sehr wachsam. Im Ernstfall ist er absolut furchtlos und verteidigungsbereit. Der Deutsche Boxer benötigt unbedingt eine klare Führung und eine konsequente Erziehung. Gerne versucht der selbstbewusste Boxer seinen Willen mit passiver Dominanz durchzusetzen. In jedem Fall braucht er eine sinnvolle Beschäftigung und aktive sportliche Betätigung. Für sehr bequeme Menschen und Stubenhocker ist der Boxer daher nicht der ideale Begleithund.

Border Collie

Aussehen und Alter

45-55cm groß

13-22kg schwer

Es gibt zwei Varianten:  Mittellang, glatt mit Unterwolle sowie Kurzstockhaar mit Unterwolle;

Meist schwarz-weiß, aber fast jede Farbe ist erlaubt (z.B. schwarz, TriColor, braun-weiß, blue merle), wobei weiß nie überwiegen darf

Lebenserwartung: 12-14 Jahre

Geschichte

Der Border Collie stammt aus der Grenzregion (engl. „border“) zwischen Schottland und England. Seine Aufgabe war das Hüten von Schafen in enger Zusammenarbeit mit dem Schäfer. Bereits 1570 fand er Erwähnung als Hirtenhund mit außergewöhnlichen Arbeitseigenschaften.

 In den letzten Jahren wird er von Züchtern auch zunehmend als Familienhund abgegeben.

 

Verhalten und Wesen


Anders als viele andere Schäferhund Rassen, war und ist der Border kein Allround-Farmhund, sondern hoch spezialisiert auf das Hüten von Schafen. Er reagiert so fein auf die Schafe, dass er sie in beliebige Richtungen treiben, durch Gatter führen oder einzelne Tiere von der Herde isolieren kann. Als Wachhund ist der Border dagegen eher ungeeignet, da dies nie zu seinem Aufgabenbereich gehörte. So reagiert er auf fremde Menschen neutral bis positiv.

Der Border besitzt eine sehr rasche Auffassungsgabe, schnelle Reaktionen und eine enorm hohe Arbeitsbereitschaft. Lässt man ihn nicht hüten, nimmt er in der Regel an anderen Aufgaben, was er kriegen kann.

Er braucht unbedingt “Kopfarbeit”, anders wird man ihn nicht wirklich auslasten können. Bezeichnend sind Border Collies, die stundenlang stupide Bällen hinterher jagen, anschließend lange am Fahrrad mitlaufen und ihren Besitzern dennoch fragend anschauen, was als nächstes kommt. Mit rein körperlicher Auslastung, bekommt man einen nimmermüden, überdrehten Hochleistungssportler, aber keinen glücklichen Border Collie. Gut ausgelastet und durchdacht an Umweltreize gewöhnt, ist der Border Collie ein angenehmer, anpassungsfähiger und im Haus ruhiger Hund. Er ist relativ sensibel und will es seinem Menschen recht machen. Eine Erziehung mit harter Hand ist daher völlig unangebracht.

Haltung und Pflege


Der Border Collieist ein Hund für Menschen, die aktiv sind und den Willen haben, ihn über Jahre hinweg angemessen zu beschäftigen.

Gerade der junge Border Collie sollte allerdings vor allem eines lernen: Ruhe, Konzentration, abschalten können.  Auch eine gute Umweltgewöhnung ist sehr wichtig, um keinen nervösen, hektischen Hund zu erhalten.

Der Border braucht zwar Bewegung, vor allem aber braucht er Zusammenarbeit mit seinem Menschen. Er muss geistig gefordert und gefördert werden. Er lässt sich für fast jede Aufgabe begeistern. Er ist leicht zu motivieren, lernt schnell und bringt viel will to please mit. Sie finden Border Collies in Rettungshundestaffeln, im Einsatz als Lawinensuchhunde, aber auch im Hundesport (z.B. Flyball, Dog Dance, Agility, Dog Frisbee) brillieren Border Collies.

Erzogen kommt natürlich auch ein Border Collie nicht zur Welt!

American Staffordshire Terrier

Der American Staffordshire Terrier wird unter diesem Namen erst seit 1972 international anerkannt. Davor war die Namensgebung uneinheitlich und verwirrend: Mal sprach man von Pit Bull Terrier, mal von American Bull Terrier oder von Stafford Terrier. Mit dem heutigen korrekten Namen sollen Verwechslungen ausgeschlossen werden.

Die Urahnen des AmStaff sind englische Bulldoggen und Terrier, die britische Einwanderer mit in die USA brachten. Die wehrhaften Tiere wurden etwa zum Schutz vor Wölfen und Koyoten eingesetzt, doch auch für Hundekämpfe ausgebildet und gezüchtet. Bei dieser blutigen Sportart setzte man besonders auf Kreuzungen zwischen Bolldoggen und Terriern. Das Ergebnis waren bisskräftige und todesmutige Hunde, die sofort angriffen, sich in ihren Gegner verbissen und gegebenenfalls bis zum eigenen Tode kämpften. Mit dem Verbot von Hundekämpfen Mitte des 19. Jahrhunderts änderte sich auch die Zuchtausrichtung.

Der American Staffordshire Terrier gehört in den meisten Ländern Deutschlands, in Österreich und in der Schweiz zu den so genannten Listenhunden. Unter Experten ist ein übersteigertes aggressives Verhalten dieser Rasse jedoch umstritten.

Beschreibung

Der American Staffordshire Terrier ist ein mittelgroßer, eindrucksvoller, sehr kräftiger und zugleich eleganter Hund. Er hat kurzes, dichtes, glänzendes Haar, das glatt am Körper anliegt. Es betont seinen muskulösen, sportlichen Körperbau. Der American Staffordshire Terrier ist 43 bis 48 cm groß bei einem Gewicht von 20 bis 30 Kilogramm. Jede Farbe, einfarbig, mehrfarbig oder gefleckt ist zulässig.

Aus den Rassestandards: Die konsequent den gesunden Hund im Mittelpunkt haben. So betont der „1. American Staffordshire Terrier Club“: „Wir geben der Leistungsfähigkeit und Gesundheit absolute Priorität. Schönheit wird als erstrebenswert, aber zweitrangig betrachtet. Die richtige Auslegung des Standards, der frei von Verkrüppelungsvorschriften ist, gilt uns als Verpflichtung. Muskulöse, trockene Hunde mit entsprechend langen Laufknochen, ausdauernd und schnell, sind unser Zuchtziel. Überfütterte, niedrige, schwammige “Monstrositäten” mit extrem hohen Gewichten lehnen wir kategorisch ab. Als noch wichtiger betrachten wir die psychische Leistungsfähigkeit. Nervenfestigkeit und einwandfreies Wesen sind eine absolute Bedingung.“

Charakter und Wesen

Der American Staffordshire Terrier ist ein in sich ruhender Hund. Er ist sehr aufmerksam und intelligent. Er ist enorm kräftig, mutig und verfügt über eine hohe potenzielle Kampfkraft. Zugleich ist er seinen Menschen gegenüber äußerst liebenswert, treu und anhänglich, ja sogar ergeben. Fremden Menschen gegenüber ist er neutral. Er ist gutmütig und hat eine außerordentlich hohe Reizschwelle. Er lässt sich kaum provozieren.

Diese Hunde werden in der seriösen Zucht seit vielen Generationen ausschließlich als Familien- und Begleithunde betreut. Seriös gezüchtet sind sie hervorragende Familienhunde und fürsorgliche Partner der Kinder.

Haltung

Der American Staffordshire ist kein Hund, dem es reicht, ein paar Runden zum Gassi um den Block zu gehen. Er will geistig und körperlich ausgelastet werden. Schon beim Welpen muss klar sein, wer im Haus die Zügel in der Hand hat. Daran darf es nie einen Zweifel geben. Der Amstaff ist ein aufgeweckter, verspielter Vierbeiner, der gerne durch die Natur zieht. Er eignet sich für Hundesport aller Art. Zuweilen wird er auch als Rettungshund eingesetzt. Er ist ein guter Wächter.

Erziehung

Der American Staffordshire Terrier braucht eine konsequente Erziehung vomWelpen an. Konsequenz meint gerade bei diesem zwar körperlich sehr starken aber zugleich einfühlsamen und intelligenten Hund, dass Herrchen und Frauchen auf Basis einer tiefen Vertrauensbeziehung arbeiten müssen. Der Hund will die Führung durch seinen Halter. Er sucht die enge Anbindung. Diese muss man ihm durch eine ruhige, respektvolle, starke Hand geben. Zwangsmaßnahmen sind kontraproduktiv, bestimmte Konsequenz zielführend. Der Amstaff sollte frühzeitig auch mit anderen Hunden sozialisiert werden. Aufgrund seiner Kraft und Arbeitsfreude ist er kein Hund für Anfänger. Selbst hundeerfahrene Halter sollten mit ihm bewusst arbeiten und am besten eine geeignete Hundeschule besuchen. Gut erzogen hört er nicht nur aufs Wort, er liest Herrchen und Frauchen die Wünsche von den Augen ab.

Fellpflege

Der American Staffordshire Terrier ist absolut pflegeleicht. Hier und da bürsten reicht.

Rassetypische Krankheiten

Der American Staffordshire Terrier erfreut sich einer robusten Gesundheit. Hier und da kommt es zu Problemen mit der Hüfte (HD) oder den Knien (ED).

Lebenserwartung

Aufgrund seiner weniger an Äußerlichkeiten, vielmehr an Fitness und Wesen orientierten Zucht, erfreut sich der American Staffordshire Terrier einer bis ins hohe Alter fitten Konstitution und relativ langen Lebenserwartung von etwa 12 Jahren.

Pudel

Herkunft und Geschichte:
Ursprünglich waren Pudel apportierende Jagdhunde, spezialisiert auf die Wasserjagd. Der Name kommt vom altdeutschen puddeln und bedeutet im Wasser planschen. Es wird gesagt, er hätte in seiner Geschichte auch als Hütehund gedient, was aber nicht bewiesen ist. Im Laufe der weiteren Zucht verlor der Pudel seine jagdlichen Fähigkeiten weitestgehend, die Apportierfreudeist geblieben. Er wird heute als besonders intelligenter Familienhund geschätzt.
Zu Anfang der Pudelzucht, Ende des 19. Jahrhunderts, gab es nur Groß- und Kleinpudel, in den klassischen Farben schwarz, weiß und braun. Eine Weile war umstritten, ob Deutschland, Frankreich oder Russland Ursprungsland dieser Hunderasse war. Im Rahmen der FCI-Anerkennung in den 30er Jahren wurde dann Frankreich festgelegt. Eine weitere Größe kam jetzt zum Rassestandard hinzu, der Zwergpudel, dem in den 1990er Jahren noch der Toy folgte; somit gab es nun vier Größenvarianten.

Beschreibung
Das Fell eines Pudels ist fein, wollig, dicht und gekräuselt. Es fühlt sich weich an, unterliegt keinem Jahreszeitenwechsel und wächst fortwährend, daher bedarf es regelmäßig einer Schur, denn Pudel haaren nicht. Von Natur aus gehört der Pudel zu den langhaarigen, rauhaarigen Hunden. Das ist daran zu erkennen, dass beim geschorenen Pudel die Augenbrauen und die Barthaare besonders schnell nachwachsen.
Die vier Pudelvarianten unterscheiden sich nur in der Größe aber nicht im Erscheinungsbild.

Größe und Gewicht:
Toy-Pudel: 25cm, 3kg
Zwergpudel: 28-34cm, bis 7kg
Kleinpudel: 35-44cm, bis 12kg
Großpudel: 45-60cm, bis 23kg

Innerhalb der FCI dürfen zweifarbige mit dem Pudel verwandte Hunde nicht als Pudel bezeichnet werden.

Verwendung:
Familienhunde, die wegen ihrer überdurchschnittlichen Lernfähigkeit in allen Bereichen des Hundesports wie Agility, Obedience, Schutzhundesport usw. geführt werden. Großpudel werden erfolgreich als Katastrophen-, Leichensuch- und Blindenführhunde ausgebildet.

Fell und Pflege:
Da Pudel nicht haaren, werden sie üblicherweise geschoren. Etwa alle 6-8 Wochen sollte der Pudel geschoren werden, mindestens aber alle 3 Monate. Diese Kosten sollten Sie bitte einplanen. Pudel müssen mehrmals in der Woche gebürstet werden, damit das Fell nicht verfilzt.

Verhalten und Wesen
Laut Rassestandard, soll sich der Pudel vor allem durch „Treue, Gelehrigkeit und Ausbildungsfähigkeit“ auszeichnen.
Der intelligente, agile Pudel wird für seinen Menschen mit Begeisterung fast alles tun wollen.
Großpudel bringen einen gewissen Wachtrieb mit. Sie lassen sich aber gerne von den guten Absichten anderer Menschen überzeugen und schließen schnell neue Freundschaften. Pudel sind keine Kläffer, eine gewisse Mitteilsamkeit kann ihnen aber nicht abgesprochen werden. Ihr Pudel wird sehr anhänglich, verschmust und gerne immer mit dabei sein.
Der Jagdtrieb ist in der Regel wenig ausgeprägt und falls vorhanden, durch Erziehung leicht zu kontrollieren. Apportieren macht fast allen Pudel viel Spaß.

Haltung
Der Pudel ist ein aktiver, anpassungsfähiger und gut gelaunter Familienhund.
Die Erziehung gestaltet sich meist problemlos. Pudel nehmen sehr aufmerksam und sensibel die Stimmungen und Wünsche ihrer Besitzer wahr. Ihr kleiner Gefährte wird einen ausgeprägten Willen zur Zusammenarbeit mitbringen. Mit anderen Haustieren lebt er meist völlig friedlich zusammen und auch Artgenossen gegenüber ist er freundlich und kein Raufer-Typ.
Unsere Welpen werden sowohl beim Züchter, als auch bei uns liebevoll sozialisiert und haben damit die richtigen Voraussetzung!
Der Pudel ist aktiv und voller Tatendrang, ein sehr guter Agility-Hund, und auch für die meisten anderen Hundesportarten zu begeistern. Bei genug Ansprache und abwechslungsreichen Spaziergängen, ist er aber auch ohne Hundesport glücklich.
Großpudel sind gut zum Rettungshund oder Blindenführhund auszubilden.
Pudel sind neugierig, aktiv und behalten ihre Gelehrigkeit und Spielfreude bis ins hohe Alter.
Der Pudel ist eine ausgesprochen robuste und langlebige Rasse. Vor allem Klein- und Zwergpudel werden oft 16-18 Jahre alt. Diesen Hund dürfen Sie für eine sehr lange Zeit in Ihr Leben einplanen.

Deutscher Spitz

Deutscher Spitz

Zergspitz 8 Wochen alt
Geschichte und Herkunft:

Dieser Hund gehört zu der ältesten Hunderasse überhaupt in unseren Breitengraden. Man nimmt an, dass der Torfhund aus der Steinzeit eine Art Urahne des heutigen Spitzes ist. Auch in der Antike gab es dem Spitz ähnliche Hunde, und aus späteren Zeiten findet man immer wieder Gemälde vor, auf denen ein Spitz dargestellt wurde. Der genaue Ursprung aber steht bis heute nicht fest. Fest hingegen steht, dass es neben den bereits eingangs genannten Spitzen – bei uns aber besonders auch in anderen Ländern – unter anderen Namen weitere Spitze existieren. Dazu zählen beispielsweise der norwegische Buhund, der Schipperke, der schwedische Västgötaspets oder der niederländische Keeshund.

Spitze werden in den unterschiedlichsten Größen gezüchtet. Allen gemeinsam ist das dichte langstehende Fell. „Deutscher Spitz“ weiterlesen

Tornjak – Bosnisch-Kroatischer Berghirtenhund

Tornjak – Berghirtenhund

Unser Tornjak, 9 Wochen alt

Aussehen: Der Tornjak hat die typische Größe eines Hirtenhundes mit kräftigem Körperbau. Seine Aufgabe war es ja auch, die Herde gegen Beutegreifer wie Wölfe und Bären zu verteidigen. Das Fell ist wetterfest, leicht gewellt und dicht mit reichlich Unterwolle. Alle Farben kommen vor, in allen Kombinationen: Von einfarbig bis gefleckt. Die Ohren der Hunde sind hängend, leicht vom Kopf abstehend getragen, mittelgroß, abgerundet. Die Rute ist hoch angesetzt, befedert, deutlich getragen.

Höhe Rüde: 67–73 cm (ideal 70),

Hündin: 62–68 cm (ideal 64).

Gewicht Rüde: 50-60 kg

Hündin: 35–45 kg

„Tornjak – Bosnisch-Kroatischer Berghirtenhund“ weiterlesen

Golden Retriever

Der Golden Retriever entwickelte sich zuerst auf dem Schottischen Landsitz von Lord Tweedmouth in den 60-er Jahren, wo er beim Apportieren von Hochlandwild und Wasservögeln helfen sollte.

Durchschnittliches Alter:
Diese ausgesprochen liebenswerten Hunde werden in der Regel bis zu elf Jahre alt, doch mit jeder Menge Liebe und Aufmerksamkeit und der richtigen Ernährung können sie bis zu 13 Jahre alt werden.

Durchschnittsgröße und -gewicht:
Die Hündin wiegt bis zu 27 kg und wird bis zu 51 cm groß. Der Rüde wird rund 61 cm groß und wiegt bis zu 40 kg.

Persönlichkeit, Charaktereigenschaften und Temperament:
Der Golden Retriever ist ein intelligenter und liebevoller Hund. Er ist aktiv und kräftig, hat aber immer einen freundlichen Ausdruck. Sein Apportierinstinkt ist weiterhin ein wichtiges Merkmal der Rasse, doch aufgrund seines bereitwilligen und anpassungsfähigen Naturells ist er eine ausgesprochen vielseitig einsetzbare Rasse. Der Golden Retriever wird bei verschiedenen Tätigkeiten eingesetzt: Als Apportierhund, Blindenhund und Therapiehund, beim Obedience und als Ausstellungshund.

Zusammenleben mit anderen Haustieren:
Hervorragend.

Pflege:

Auch wenn der Golden Retriever eine Langhaarrasse ist, ist seine Haarpflege relativ einfach. Durch regelmäßiges Bürsten verfilzt sein Haar nicht. Überprüfen Sie ihn beim Bürsten regelmäßig, auf Zecken und Flöhe oder ob er andere Hautreizungen aufweist. 

Golden Retriever sind sehr gesellige Hunde und brauchen Gesellschaft. Sie sind unglücklich, wenn sie zu lange alleine gelassen werden. Eine Grunderziehung gehört zu einer verantwortungsvollen Haltung Ihres Hundes. Aufgrund seiner Intelligenz wird er viel Freude am Erlernen von Kommandos haben.

Der Golden Retriever kann wie viele andere Rassen auch an einigen Erkrankungen leiden, die unter Umständen von den Eltern an die Welpen vererbt werden, u.a. Hüftdysplasie (HD) und Ellbogendysplasie (ED). Daher sollten Sie beim Kauf eines Welpen darauf achten, dass die Eltern auf ED und HD untersucht wurden.

Labrador Retriever

Labradors haben ihren Ursprung in Neufundland, an der kanadischen Küste und wurden im frühen 19. Jahrhundert auf Fischerbooten nach England gebracht. Dort entwickelten sie sich weiter und wurden als Jagdhund gezüchtet, der zum Apportieren von Wild auf rauem Terrain und eisigem Wasser eingesetzt wurde. Sie waren beliebt als zähe, starke Hunde mit ausgezeichneter Riechnase und dem Wunsch zu gefallen.

Durchschnittliches Alter:
Labradors werden 12 bis 15 Jahre alt.

Durchschnittsgröße und -gewicht:
Die Hündin wird zwischen 54cm und 56cm groß und erreicht ein Gewicht von circa 30kg. Ein Rüde wird 56cm bis 57cm groß und erreicht ein Gewicht von bis zu 45kg.

Persönlichkeit, Charaktereigenschaften und Temperament:
Labrador Retriever sind intelligente, aktive, spaßliebende Hunde, die gerne gefallen und ausgesprochen gesellig sind. Sie möchten jedermanns Freund sein und benötigen nicht eine feste Bezugsperson. Die Rasse kann ganz toll mit Kindern umgehen und gibt einen guten Wach- jedoch keinen Schutzhund ab. Sie haben ein lautes, tiefes Bellen, um Eindringlinge anzukündigen.

Zusammenleben mit anderen Haustieren:
Hervorragend.

Pflege:

Das kurze Fell der Labrador Retriever ist sehr pflegeleicht, eimaliges Bürsten pro Woche reicht aus um das Fell sauber und glänzend zu halten. Labradors benötigen eine große, zugfreie Hundehütte, die mehrere Zentimeter über dem Boden steht. Im Sommer benötigen sie viel Schatten. Erwachsene Labradors sollten jeden Tag ausreichend laufen, wohingegen Welpen vor allem Zeit zum Spielen brauchen. Ein Labrador muss ein wenig rennen können, daher ist ein großer Garten wünschenswert, oder er soll sich beim Spaziergang auch mal frei bewegen dürfen. Labradorwelpen beißen gerne auf den verschiedensten Gegenständen herum. Labradors neigen zur Gewichtszunahme, die dann zu Gesundheitsproblemen führen kann, d.h. ihre Ernährung muss bei Gewichtsproblemen beschränkt werden. Durch Übergewicht können sie für Diabetes, Herzkrankheiten und Arthritis anfällig werden.
Gewissenhafte Züchter lassen ihre Hunde auf Hüftgelenks- und Ellbogendysplasie und Osteochondrose röntgen und züchten nur mit gesunden Hunden.