Rhodesian Ridgeback

Als die ersten Siedler in Südafrika ankamen, stellten sie fest, dass die Hottentotten am Kap Hunde zum Jagen einsetzten. Durch den besonderen Haarkamm parallel zur Wirbelsäule, bei dem das Fell entgegen der normalen Haarwuchsrichtung wächst, unterschied er sich von anderen Rassen. Bei der Wahl von Hunden für die Jagd, war es verständlich, dass man sich einer einheimischen Rasse zuwandte – dem Ridgeback – einem Hund, der Generationen lang für die afrikanischen Hottentotten mit ihren primitiven Jagdwaffen ein reiner Segen gewesen war. Der Ursprung dieser Rasse ist nicht endgültig bekannt, doch es herrscht weitgehend Übereinstimmung darüber, dass sie das Ergebnis der Kreuzung eines kubanischen Bluthundes mit dem Hottentoten-Jagdhund sind, wobei letzterer den charakteristischen Haarkamm aufwies. Von einer derartigen Kreuzung würde man ebensolche Merkmale erwarten, wie der Ridgeback sie aufweist – Geschwindigkeit, Kraft, Mut und Treue.

Durchschnittliches Alter:
Rhodesian Ridgebacks werden 10 bis 12 Jahre alt.

Durchschnittsgröße und -gewicht:
Hündinnen werden 61 cm bis 66 cm groß und erreichen ein Gewicht von circa 32 kg. Rüden werden 63 cm bis 69 cm groß und haben dabei ein Gewicht von circa 37 kg.

Persönlichkeit, Charaktereigenschaften und Temperament:
Der Rhodesian Ridgeback ist liebevoll und ein treuer Hund für eine Einzelperson oder eine Familie. Er ist sehr verschmust und sitzt gerne auf Ihren Füßen oder auf Ihrem Schoß, wenn er darf. Er ist denjenigen gegenüber, die er mag, ausgesprochen treu. Auch wenn der Ridgeback kein aggressiver Hund ist, so verhält er sich Fremden gegenüber zurückhaltend und es widerstrebt ihm normalerweise, wenn die Menschen den ersten Schritt auf ihn zugehen. Er ist sanft und pflegeleicht und erträgt Kinder mit Ruhe, parallel dazu ist er ausgesprochen intelligent und lernfähig. Der Ridgeback nimmt gerne voll und ganz an Familienaktivitäten teil und freut sich aber genauso, wenn es den ganzen Tag nichts Besseres zu tun gibt, als einfach herumzuliegen. Ein herausragender Wachhund. Mit seinem tiefen Bellen warnt er Eindringlinge davor, näherzukommen. Seine Freundschaft währt das ganze Leben. 

Zusammenleben mit anderen Haustieren:
Er kann mit anderen Haustieren zusammenleben, beim Viehbestand muss er aber dazu erzogen werden.

Pflege:

Es handelt sich um einen schnell wachsenden Hund, der als Welpe nicht überfüttert werden darf .Vergessen Sie nicht, dass der Ridgeback ein Jagdhund ist.. Sie benötigen daher sichere Zäune und Gatter.

Labrador Retriever

Labradors haben ihren Ursprung in Neufundland, an der kanadischen Küste und wurden im frühen 19. Jahrhundert auf Fischerbooten nach England gebracht. Dort entwickelten sie sich weiter und wurden als Jagdhund gezüchtet, der zum Apportieren von Wild auf rauem Terrain und eisigem Wasser eingesetzt wurde. Sie waren beliebt als zähe, starke Hunde mit ausgezeichneter Riechnase und dem Wunsch zu gefallen.

Durchschnittliches Alter:
Labradors werden 12 bis 15 Jahre alt.

Durchschnittsgröße und -gewicht:
Die Hündin wird zwischen 54cm und 56cm groß und erreicht ein Gewicht von circa 30kg. Ein Rüde wird 56cm bis 57cm groß und erreicht ein Gewicht von bis zu 45kg.

Persönlichkeit, Charaktereigenschaften und Temperament:
Labrador Retriever sind intelligente, aktive, spaßliebende Hunde, die gerne gefallen und ausgesprochen gesellig sind. Sie möchten jedermanns Freund sein und benötigen nicht eine feste Bezugsperson. Die Rasse kann ganz toll mit Kindern umgehen und gibt einen guten Wach- jedoch keinen Schutzhund ab. Sie haben ein lautes, tiefes Bellen, um Eindringlinge anzukündigen.

Zusammenleben mit anderen Haustieren:
Hervorragend.

Pflege:

Das kurze Fell der Labrador Retriever ist sehr pflegeleicht, eimaliges Bürsten pro Woche reicht aus um das Fell sauber und glänzend zu halten. Labradors benötigen eine große, zugfreie Hundehütte, die mehrere Zentimeter über dem Boden steht. Im Sommer benötigen sie viel Schatten. Erwachsene Labradors sollten jeden Tag ausreichend laufen, wohingegen Welpen vor allem Zeit zum Spielen brauchen. Ein Labrador muss ein wenig rennen können, daher ist ein großer Garten wünschenswert, oder er soll sich beim Spaziergang auch mal frei bewegen dürfen. Labradorwelpen beißen gerne auf den verschiedensten Gegenständen herum. Labradors neigen zur Gewichtszunahme, die dann zu Gesundheitsproblemen führen kann, d.h. ihre Ernährung muss bei Gewichtsproblemen beschränkt werden. Durch Übergewicht können sie für Diabetes, Herzkrankheiten und Arthritis anfällig werden.
Gewissenhafte Züchter lassen ihre Hunde auf Hüftgelenks- und Ellbogendysplasie und Osteochondrose röntgen und züchten nur mit gesunden Hunden.

Shih Tzu

Bereits im 7. Jahrhundert soll es den Hund in den Klöstern Tibets gegeben haben. Die Mönche legten Wert darauf, dass der Shih Tzu einem kleinen Löwen ähnelte. Buddha soll einen Hund besessen haben, der sich in einen Löwen verwandeln konnte. Von daher stammt der Name: Das chinesische Wort Shih Tzu (shīzi 獅子) bedeutet „Löwe“. Ihr besonders gutes Gehör zeichnet diese Hunde aus, sie wurden zur Tempelbewachung eingesetzt, weil sie Gefahren wesentlich früher hörten als andere Hunde. Außerdem durften sie im Tempel herumlaufen, die anderen Wach- und Hütehunde waren den Mönchen zu groß.

Im 17. Jahrhundert gelangte dieser Hund durch Tribut in das Kaiserreich China, wo er im Laufe der Zeit zum Palastliebling wurde. Im 20. Jahrhundert verblasste das Interesse. Mit der kommunistischen Machtübernahme kam für die Zucht in China das endgültige Aus. Es fanden sich jedoch europäische und amerikanische Züchter, die die Zucht übernahmen.

Aussehen: Der Shih Tzu ist ein robuster, sehr stark behaarter Hund. Seine Körperhaltung wird als arrogant beschrieben. Er wird bis zu 27 cm groß und ist dabei 4,5 bis 7,5 kg schwer. Sein Haar ist lang, dicht, mit reichlich Unterwolle. Alle Farben sind üblich, auch mehrfarbig. Das Hängeohr hat ein langes Ohrleder und ist so dicht mit Haar bedeckt, dass es durch die ebenfalls starke Nackenbehaarung oft kaum sichtbar ist. Die Rute wird über dem Rücken getragen.

Mini Shih Tzu sind bis zu ca 17cm groß und etwa 3-3,5kg schwer.

Pflege: Das Fell wird, sofern es nicht gekürzt wird, so lang, dass es über den Boden schleift und stark verschmutzen kann. Das Deckhaar am Kopf wird üblicherweise hochgebunden oder beschnitten, da es sonst in die Augen fällt, was zu Reizungen führen kann. 

Ich liebe diese kleinen Gauner sehr, die Fellpflege ist aber tatsächlich aufwendig! Tägliches Kämmen unbedingt anzuraten, sonst gibt es Verfilzungen, denen Sie nur mehr mit der Schere beikommen. Oder Sie entschließen sich, das Fell kürzer zu halten. Vier bis fünf Frisörbesuche im Jahr sollten Sie dann einplanen. Mir gefallen die Kerlchen auch mit kurzem Fell richtig gut, für manche ist das ein Sakrileg.

Charakter und Wesen: Die Tiere entwickeln eine starke Bindung zu ihren Herrchen und sind treue, liebenswerte und fröhliche Begleiter für den Alltag.

Ein Shih Tzu ist ein ruhiger und ausgeglichener Gefährte. Er kommt bestens mit Artgenossen und auch anderen Tieren im Haushalt aus. Doch nicht nur das: Er ist sehr freundlich, sanftmütig, klug und verspielt und eignet sich darum bestens für Familien mit großen und kleinen Kindern. Vorausgesetzt, die Kinder respektieren den Hund und haben den richtigen Umgang mit ihm gelernt. So muss dem Hund beispielsweise ein Rückzugsort zugestanden werden, an dem er nicht gestört werden darf.

Der aktive und kontaktfreudige Shih Tzu will außerdem immer und überall mit dabei sein und beweist immer wieder, wie viel Ausdauer in so einem kleinen Hund stecken kann. Er kann aber auch für einige Stunden alleine bleiben, denn er ist tapfer und eigenständig.

Da die Tiere über ein außerordentlich gutes Gehör verfügen, hören Sie deutlich mehr als andere Hunde und sind sehr aufmerksam und wachsam.

Er entscheidet selbst, wann er eine Portion Zuwendung und Aufmerksamkeit braucht und ist keinesfalls ein Schoßhündchen, dass jeder nach Belieben hochnehmen und anfassen darf.

Er hat zwar nichts gegen ein Haus mit Garten, in einer Wohnung fühlt der Shih Tzu sich bei ausreichender Beschäftigung und Auslauf allerdings auch wohl. Er neigt nicht zum kläffen. Prima für Stadtmenschen und Familien mit Hundewunsch aber weniger Platz.

Belgische Schäferhunde Malinois

Seinen Namen erhielt der Malinois von der belgischen Stadt Malines, in der man tüchtige Gebrauchshunde ohne Ansehen der Haarfarbe oder des Ebenmaßes züchtete. Maßgebende Vorfahren waren der 1899 auf einer Ausstellung vorgeführte, kurzhaarige Rüde Tomy sowie die Nachfahren der rauhaarigen Hunde Dewet und Tjop. Der Rüde Tomy stammt von dem mahagonifarbenen Rüden Vos ab, der auch als einer der Vorfahren des rauhaarigen Laekenois gilt. In relativ kurzer Zeit übertrafen die Malinois als Arbeitshunde alle anderen belgischen Schäferhunde. Bis heute stellen sie auf Leistungsprüfungen ihre Konkurrenten weit in den Schatten.

Durchschnittliches Alter: Malinois werden in der Regel 12 Jahre alt. Mit der entsprechenden Pflege und Ernährung können sie bis zu 14 Jahre alt werden.

Durchschnittsgröße und -gewicht: Rüden werden 60 bis 66 cm groß und erreichen ein Gewicht von 25 bis 30 kg. Hündinnen werden 56 bis 62 cm groß und wiegen dabei 20 bis 25 kg.

Persönlichkeit, Charaktereigenschaften und Temperament: Der Malinois wurde ursprünglich als Hüte- und Treibhund gezüchtet. Er etablierte sich jedoch schnell als Dienst- und Sporthund. Selektiert wurde auf „innere“ Eigenschaften, die äußere Erscheinung war zweitrangig. Er ist etwa so groß wie der Deutsche Schäferhund, weniger massig, dadurch schneller und wendiger. Er zeichnet sich durch seine große Intelligenz und Arbeitsfreude aus. Man findet auch sehr ängstliche und scheue Hunde oder aber aggressive Hunde vor, welche jedoch nicht dem Rassestandard entsprechen. Dieser sieht gut sozialisierte und menschenfreundliche Hunde vor. Eine gute und konsequente Erziehung ist erforderlich.

Zusammenleben mit anderen Haustieren: Wurde der Malinois von klein auf an andere Haustiere und Hunde gewöhnt, sollte es zu keinen größeren Problemen kommen.

Pflege: Der Malinois hat auf dem ganzen Körper kurzes Haar, vor allem auf dem Kopf und am Ende der Gliedmaßen. Am Hals ist das Haar halblang, mehr pelzig und bildet einen von den Ohren bis zur Kehle verlaufenden Kragen. An den Oberschenkeln und an der buschigen Rute sind die Haare länger. Die Haarfarbe ist rehbraun, schwarz gestichelt mit schwarzer Maske. Das Fell bedarf keiner umfangreichen Pflege. Einmaliges Bürsten pro Woche reicht aus, um es sauber und glänzend zu halten.

Jack Russel Terrier

Der Pfarrer Jack Russell interessierte sich sehr für die Fuchsjagd und erkannte den Bedarf an einem kleinen Terrier, der die Füchse aus ihren Bauten jagen konnte. 1814 erwarb er vom Milchmann des Orts eine Terrierhündin namens Trump, welche die Stammmutter der Rasse wurde. Die ersten Jack Russells waren recht große Hunde mit einer Größe von circa 35 cm, doch mit den Jahren änderte sich die Rasse.

Heute existieren zwei unterschiedliche Arten, die als eigene Rassen angesehen werden: Der Parson Jack Russell und der Jack Russell Terrier.

Es gibt drei Fellvarianten: glatthaarig, stichelhaarig und rauhaarig.

Durchschnittliches Alter: Ein Jack Russel kann bis zu 14 Jahre alt werden.

Durchschnittsgröße und -gewicht: 25 cm bis 30 cm; 5 kg bis 6 kg

Persönlichkeit, Charaktereigenschaften und Temperament: Jack Russell Terrier sind großartige, kleine Jagdhunde, die alles, von einer Maus bis zum Fuchs in Angriff nehmen. Sie verbringen viel Zeit damit, ihre Umgebung zu erforschen und können unter Umständen stundenlang jagen. Sie sind ausgesprochen intelligent und verschaffen sich zunehmend Anerkennung bei Agility- und Obedience- Wettbewerben.
Jack Russel Terrier sind ausgesprochen verträglich mit anderen Haustieren!

Pflege: Das Fell des Jack Russell Terriers ist pflegeleicht. Einmaliges Bürsten pro Woche reicht aus, um das Fell sauber und glänzend zu halten. Jack Russells sind ideale Haushunde, sind aber auch als Outdoorhunde geeignet. Das naseweise Wesen dieser Rasse erfordert eine gute Umzäunung, damit sie nicht ausbüxen.

Wir schätzen diese Rasse sehr. Jackys sind  - ausgiebiges Gassi gehen vorausgesetzt - in der Wohnung gut zu halten. Sie sind keine Kläffer.

Wenn Sie nicht ohne Ihren Hund Urlaub machen möchten, Jackys dürfen mitfliegen!

Golden Retriever

Der Golden Retriever entwickelte sich zuerst auf dem Schottischen Landsitz von Lord Tweedmouth in den 60-er Jahren, wo er beim Apportieren von Hochlandwild und Wasservögeln helfen sollte.

Durchschnittliches Alter:
Diese ausgesprochen liebenswerten Hunde werden in der Regel bis zu elf Jahre alt, doch mit jeder Menge Liebe und Aufmerksamkeit und der richtigen Ernährung können sie bis zu 13 Jahre alt werden.

Durchschnittsgröße und -gewicht:
Die Hündin wiegt bis zu 27 kg und wird bis zu 51 cm groß. Der Rüde wird rund 61 cm groß und wiegt bis zu 40 kg.

Persönlichkeit, Charaktereigenschaften und Temperament:
Der Golden Retriever ist ein intelligenter und liebevoller Hund. Er ist aktiv und kräftig, hat aber immer einen freundlichen Ausdruck. Sein Apportierinstinkt ist weiterhin ein wichtiges Merkmal der Rasse, doch aufgrund seines bereitwilligen und anpassungsfähigen Naturells ist er eine ausgesprochen vielseitig einsetzbare Rasse. Der Golden Retriever wird bei verschiedenen Tätigkeiten eingesetzt: Als Apportierhund, Blindenhund und Therapiehund, beim Obedience und als Ausstellungshund.

Zusammenleben mit anderen Haustieren:
Hervorragend.

Pflege:

Auch wenn der Golden Retriever eine Langhaarrasse ist, ist seine Haarpflege relativ einfach. Durch regelmäßiges Bürsten verfilzt sein Haar nicht. Überprüfen Sie ihn beim Bürsten regelmäßig, auf Zecken und Flöhe oder ob er andere Hautreizungen aufweist. 

Golden Retriever sind sehr gesellige Hunde und brauchen Gesellschaft. Sie sind unglücklich, wenn sie zu lange alleine gelassen werden. Eine Grunderziehung gehört zu einer verantwortungsvollen Haltung Ihres Hundes. Aufgrund seiner Intelligenz wird er viel Freude am Erlernen von Kommandos haben.

Der Golden Retriever kann wie viele andere Rassen auch an einigen Erkrankungen leiden, die unter Umständen von den Eltern an die Welpen vererbt werden, u.a. Hüftdysplasie (HD) und Ellbogendysplasie (ED). Daher sollten Sie beim Kauf eines Welpen darauf achten, dass die Eltern auf ED und HD untersucht wurden.

Labrador Retriever Welpen

Wir freuen uns, Ihnen unseren aktuellen Wurf

Labrador Retriever

zu präsentieren.

Alle unsere Welpen sind reinrassig und haben ein aktuelles Gesundheitszeugnis  unserer österreichischen Tierärztin.

Sie sind bereit für ihre neuen Familien!

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